Gregor Mendel Feb08

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Gregor Mendel

Leben und Wirken: Am 20. Juli 1822 wurde Johann Mendel geboren, als er am 06. Januar 1884 starb, hinterließ er der Welt die mendelsche Regeln der Vererbung. Diese Regeln brachten dem Ordenspriester den Beinamen “Vater der Genetik” ein.

 

Einfluss: Am 08.02.1866 publizierte er seine “Versuche über Pflanzenhybriden” welche jedoch kaum Beachtung in der Fachwelt fand. Ein Freund Mendels kritisierte ihn für das Verhältnis an Arbeit welche er bei seinen Versuchen leistete und wie wenig er zu Papier brachte. In vielen Schulen stehen die mendelschen Regeln heute noch auf den Lehrplan. Mit Mendels-Lehren entstand bis heute ein ganzer Wissenschaftszweig: Die Genetik

 

Umstände: 1856 begann Mendel im Garten des Klosters in dem der katholische Mönch lebte, mit Kreuzungsexperimenten von Erbsen. Über einen Zeitraum von 7 Jahren kultivierte er schätzungsweise 28.000 Erbsen-Pflanzen. Durch die hohe Anzahl an Versuchen konnte er gesicherte Informationen über die regelhafte Aufspaltung der Merkmale gewinnen. Die Merkmale waren verschiedene Farben der Blüten und Samen, sowie Formen der Schote und Farbe der Schoten und Größen der Stängel und Position der Blüte.

 

Person: Mendel war der Sohn eines Kleinbauers und ein hervorragender Schüler. In seiner Freizeit half er im Garten bei der Veredelung der Obstbäume und züchtete Bienen im Garten der Dorfschule. Er konnte das Gymnasium besuchen musste jedoch ab seinem 16. Lebensjahr seinen Lebensunterhalt größtenteils als Privatlehrer verdienen. Bevor er Mönch wurde studierte er am Philosophischen Institut der Universität Olmütz. Trotz sehr guter Noten musste er aufgrund „bitterer Nahrungssorgen“ sein Studium abbrechen und wurde Mönch.